Gehaltsreport Ingenieure und IT 2026: Brutto, Netto und regionale Unterschiede
Veröffentlicht am 5. Mai 2026
Gehaltsreport Ingenieure und IT 2026
Ingenieure und IT-Fachkräfte gehören zu den am besten bezahlten Berufsgruppen in Deutschland. Wir zeigen, was 2026 realistisch ist – und was davon netto bleibt.
IT-Gehälter nach Spezialisierung (Deutschland 2026)
Software-Entwicklung:
- Junior Developer (0–2 Jahre): 42.000–55.000 €/Jahr
- Mid-Level Developer (3–6 Jahre): 58.000–78.000 €/Jahr
- Senior Developer (7+ Jahre): 80.000–110.000 €/Jahr
- Principal/Staff Engineer: 100.000–135.000 €/Jahr (in Großstädten)
- Lohnsteuer: ca. 2.130 €/Monat
- Sozialabgaben: ca. 1.035 €/Monat (teils über BBG begrenzt)
- Netto: ca. 4.335 €/Monat (ca. 4.335/7.500 = 57,8%)
- Security Analyst: 55.000–75.000 €/Jahr
- Security Engineer: 75.000–100.000 €/Jahr
- CISO (große Unternehmen): 130.000–200.000 €/Jahr
- Cloud Architect: 80.000–115.000 €/Jahr
- DevOps Engineer: 68.000–95.000 €/Jahr
- Platform Engineer: 75.000–105.000 €/Jahr
- Data Analyst: 50.000–70.000 €/Jahr
- Data Scientist: 62.000–90.000 €/Jahr
- ML Engineer: 72.000–105.000 €/Jahr
- AI/LLM Engineer: 80.000–120.000 €/Jahr (stark steigend)
Ingenieursgehälter 2026
Maschinenbau:
- Berufseinsteiger: 46.000–58.000 €/Jahr
- Erfahren (5–10 Jahre): 62.000–80.000 €/Jahr
- Führungskraft: 85.000–120.000 €/Jahr
- Einsteiger: 48.000–60.000 €/Jahr
- Erfahren: 65.000–85.000 €/Jahr
- Einsteiger: 44.000–55.000 €/Jahr
- Projektleiter: 65.000–90.000 €/Jahr
- Einsteiger: 50.000–62.000 €/Jahr
- Erfahren: 68.000–90.000 €/Jahr
Regionale Gehaltsunterschiede IT/Ingenieur
Faktor 1,0 (Basis): München, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf
Faktor 0,9: Berlin, Köln, Hannover, Bremen
Faktor 0,8: Dresden, Leipzig, Nürnberg, Augsburg
Faktor 0,7: Ostdeutschland allgemein
Aber: Lebenshaltungskosten variieren ebenfalls erheblich. Berlin ist trotz niedrigerem Gehalt oft günstiger als München – die Netto-Kaufkraft kann ähnlich oder besser sein.
IT-Fachkräfte in Deutschland: Mangel und Lohnentwicklung
Deutschland hat einen strukturellen Mangel an IT-Fachkräften. Die Bundesregierung schätzt, dass aktuell über 200.000 IT-Stellen unbesetzt sind. Das führt zu:
- Überdurchschnittlichen Gehaltserhöhungen (3–8% p.a. in IT vs. 2–3% im Durchschnitt)
- Starker Verhandlungsposition für IT-Fachkräfte
- Hohem Remote-Anteil und flexiblen Arbeitsbedingungen
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